Junge Arbeit e.V.
Junge Arbeit e.V.

Jahresbericht 2014 des Vereins "Junge Arbeit E.v."

1.Unsere Kooperationspartner, Projekte und  Maßnahmen in Zahlen:

 

Kooperationspartner, mit denen in den Jahren 2013/14 Praktikums- bzw. Qualifizierungsvereinbarungen getroffen wurden:

 

  • GWAB
  • Kommunales Jobcenter
  • Arbeitsagentur Wetzlar
  • Suchthilfe
  • Gerichtshilfe
  • Bildungswerk der hessischen Wirtschaft
  • Integrationsfachdienst „Profile“
  • „Wolfen e.V.“ heilpädagogische Einrichtung Weilmünster
  • Käthe-Kollwitz-Schule Wetzlar
  • Christian-Wirth-Schule
  • Förderschule Bad Laasphe

 

Im Jahr 2013 stellte der Verein 26 Qualifikanten einen Platz (mind. 3Wochen) zur Verfügung.

3 Personen leisteten (betreut) Sozialstunden (bis zu 800 Std. pP.) ab.

 

Im Jahr 2014 hat der Verein wegen der im Sommer begonnenen Renovierungsarbeiten im neuen Ladenlokal und der Auflösung der beiden Betriebsstätten Hausergasse und Krämerstraße nur 12 Plätze zur Verfügung gestellt.

2 weitere Personen leisteten Sozialstunden ab.

 

Kirchliche Träger:

Der bestehende Kontakt zu den Frauenhilfen wurde weiter gepflegt:

Im Mai durch die Vorstellung der Arbeit und einen Informationsstand beim Regionaltreffen der Frauenhilfe und im Herbst durch Besuche von Frau Kleber bei den Frauenkreisen in Dreisbach und Niederlemp.

Die Diakoniekonferenz wurde in die neuen Räume eingeladen.

 

 

2.„Schon viel erreicht - Noch viel vor“

 

…so lautet die aktuelle Kampagne von Aktion Mensch.

Hier hat der Verein mehrere Projekte durchgeführt:

 

3.Das Kreativhaus Werdorf

 

Sollte nach Beschluss der JHV2013 nach der Kündigung der AGH-Maßnahme durch das Jobcenter und dem Fehlen einer adäquaten Maßnahme aus betriebswirtschaftlichen Gründen geschlossen werden. Da sich aber aus dem Bereich der ehrenamtlich mitarbeitenden und dem Verein verbundenen Frauen ein Team von ca. 10 Freizeitkünstlerinnen fand, konnte der Standort kostendeckend erhalten werden.

 

4.Neue Räume

 

Das Angebot der Familie Halle, uns  ihr Ladenlokal zu einem günsten preis zu vermieten, löste das Problem des Doppelstandorts und des damit verbundenen Transports von Speisen aus der Hausergasse in die Krämerstraße.

Außerdem hat sich herausgestellt, dass immer eine Kontaktperson bei den Qualifikanten sein muß.

Mit der Anmietung der neuen Räume ist der Verein „Platzhalter“ für den Integrationsbetrieb mit dem Namen „KAUF(h)aus-WETZLAR“

Da wir für die Gründung des Integrationsbetriebs im Antragstellungsprozess bei Aktion Mensch sind, dürfen wir aber erst mit Bewilligung den Namen verwenden und eine entsprechende Außenwerbung anbringen.

 

5. Die gGmbH-Ausgründung und der Beratungsprozess bis hin zur Erstellung des Businessplans

 

Mit der Bewilligung des Vorantrags bei Aktion Mensch zur Erstellung eines Businessplans war der erste wesentliche Schritt zur Ausgründung getan.

Wir entschieden uns für eine Unternehmensberatung aus Wetzlar und beauftragten diese entsprechend. Das sollte sich im nach hinein als gravierender Fehler herausstellen. Aufgrund fehlender Sachkenntnis der Mitarbeiterin kam es zu handwerklichen Fehlern und einer zeitlichen Verschiebung von mehr als einem halben Jahr. Erst als sich 2 Ehrenamtliche aus dem Verein gemeinsam mit dem Inhaber der Firma der Sache annahmen, kam es zu einer befriedigenden Fertigstellung des Businessplans.

Hier eine Zusammenfassung des Prozesses mit Zielen und Inhalten

 

Die Ausgangslage:

 

Der Verein Junge Arbeit e.V. hat durch seine verschiedenen Qualifizierungsprojekte in den vergangenen Jahren ein breites Spektrum an Erfahrung in der Beratung und Begleitung von jungen Menschen aus prekären Verhältnissen mit körperlichen, geistigen und seelischen Einschränkungen.

Diese Maßnahmen haben zuletzt an einem Produktionsstandort,  einem kleinen Ausbildungscafé in der Wetzlarer Innenstadt und im sogenannten „Kreativhaus Werdorf“ stattgefunden.

 Im neu zu gründenden Integrationsunternehmen sollen nun  sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden, die vielfältige Einsatzmöglichkeiten mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus in Voll- und Teilzeit bieten.

So ergeben sich im vorliegenden Konzept  verschiedene Berufsfelder wie Bürokommunikation, Reinigung, Produktion, Vermarktung und Kundenservice etc. in die Menschen mit Behinderung passgenau eingesetzt werden können.

Ziel ist es, die Fähigkeiten der Mitarbeitenden individuell und gezielt zu fördern, Kompetenzen zu vermitteln und die Leistungsfähigkeit schrittweise zu steigern. Das Konzept sieht Dienstleistungen durch Menschen mit geistigen, psychischen oder körperlichen Behinderungen vor.

 

 

 

 

Die Zielgruppe:

 

Eine wesentliche Veränderung ergab sich im Laufe des Beratungsberichts  in Bezug auf die Zielgruppe.

Da der Verein in der Zeit seines Bestehens (satzungsgemäß) im Wesentlichen Maßnahmen mit und für junge Menschen durchgeführt hat, schien es sinnvoll auch weiterhin diese als Zielgruppe in den Fokus zu nehmen. So kam es zum Kontakt mit der Rehbergschule, einer Schule innerhalb des psychatrischen Krankenhauses Herborn. Der Schulleiter hatte großes Interesse an einer Kooperation. Durch einen Wechsel innerhalb der Schulleitung wechselte aber auch die Prioritätensetzung dort und die Kooperation kam nicht zustande.

Gleichzeitig machten wir die Erfahrung, dass es gerade viele behinderte Menschen über 50 gibt, die auf dem 1. Arbeitsmarkt nur schwer eine Chance haben. In verschiedenen Praktika in Kooperation mit der GWAB, dem Bildungswerk der hessischen Wirtschaft und der örtlichen Arbeitsagentur machten wir die Erfahrung, dass gerade diese Menschen hochmotiviert sind und einen reichen Erfahrungsschatz mitbringen.

 

Eine zweite wesentliche Veränderung bezieht sich auf den Standort.

 

Im Prozess der Erstellung des Businessplanes ergab sich das Angebot ein Ladenlokal in einer 1a-Lage in der Wetzlarer Altstadt anzumieten. Gingen wir bei Antragstellung noch von einem Produktionsort und zwei Vermarktungsstandorten (Kreativhaus Werdorf und „Café K2“) aus so ergibt sich jetzt die Möglichkeit der Konzentration auf einen Standort für Produktion, Vermarktung und Café-Bereich. Das Ladenlokal wurde zwischenzeitlich vom Verein sozusagen als Platzhalter angemietet und dient als Büro, Lager und kleinem Cafébetrieb für die aktuellen Qualifizierungsmaßnahmen und Projekte des Vereins, z.B. aus dem Bereich „Noch viel vor“ von Aktion Mensch. Zum derzeitigen Zeitpunkt sind wir dabei, die kleinen Standorte aufzulösen, um konzentriert mit dem Integrationsbetrieb am neuen Standort beginnen zu können.

 

Die zukünftigen Kooperationspartner

 

Als Kooperationspartner sind an erster Stelle der Integrationsfachdienst „Profile“, die örtliche Arbeitsagentur und das kommunale Jobcenter zu nennen.

In einem runden-Tisch-Gespräch wurden darüber hinaus die Stadt Wetzlar und die IHK über das Projekt informiert und um Befürwortung gebeten.

Ebenfalls im Vorfeld einbezogen wurden die örtlichen Beschäftigungsträger GWAB, mit ihrer Maßnahme „Jobaktiv“ und das Bildungswerk der hessischen Wirtschaft mit ihrer Maßnahme „Quit“, die sich besonders an ältere, schwer vermittelbare behinderte Menschen richtet. Darüber hinaus ist selbstverständlich das Integrationsamt Hessen zu nennen, bei dem der Antrag auf Ausgründung eines Integrationsbetriebs gestellt wurde. Der vorliegende Businessplan wird derzeit im Auftrag des Integrationsamtes von der FAF gGmbH technisch und betriebswirtschaftlich geprüft.

 

Damit sind mit Stand März 2015 die Voraussetzungen zur Ausgründung eines Integrationsbetriebs mit Förderung durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen (Integrationsamt) und der Antragstellung bei Aktion Mensch gegeben.

 

 

 

 

 

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