Junge Arbeit e.V.
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Conny-Nix-Preis an Wetzlarer Verein „Junge Arbeit“ verliehen

Monika Mootz (l.) und Gerhard Freiling (r.) übergeben den Conny- Nix-Preis an Sabine Kleber (2.v.l.), Otti Clemens und David Pitzer vom Verein „Junge Arbeit“. Foto: Czernek

Der Gießener Anzeiger schrieb am 19.11.2012:

 

Conny-Nix-Preis an Wetzlarer Verein „Junge Arbeit“ verliehen - ZIBB
fördert zwei Projekte

 

GIESSEN (cz). Der Verein „Junge Arbeit“ aus Wetzlar erhält den
Conny-Nix-Preis, der im Rahmen einer Feierstunde überreicht
wurde. Die Einrichtung unterstützt Jugendliche darin, sie zu
befähigen, einer regelmäßigen Arbeit oder Ausbildung
nachzugehen, um ihnen eine Perspektive zu geben. „Wir bieten ein
sehr niedrigschwelliges Angebot“, erläuterte David Pitzer, der
Justitiar des Gewinners. Der Verein unterhält zwei Übungsfirmen:
das „K2“, ein Café in der Wetzlarer Altstadt, und das Kreativhaus in
Werdorf. Das Motto lautet: „Lernen und Arbeiten im Reagenzglas“.
In den jeweiligen Übungsfirmen können sich die jungen Leute
ausprobieren und ihre Schwerpunkte nach ihren Fähigkeiten
setzen. Zudem bietet der Verein Betriebspraktika an. Seit einigen
Jahren gehe jedoch die öffentliche Förderung solcher Firmen
immer weiter zurück, versicherte Pitzer. Daher sei man sehr auf
Spenden angewiesen.


Zum fünften Mal hat die Cornelia-Patricia-Nix-Stiftung den mit 1000
Euro dotierten Conny-Nix-Preis verliehen. Die Stiftung setzt sich
für die Ausbildung, Qualifizierung und Unterstützung von Mädchen,
Frauen und Berufsrückkehrerinnen ein, die sonst keine
Unterstützung erhalten. Das geschieht zum einen durch die
jährliche Preisverleihung, zum anderen durch gezielte
Einzelförderung in individuellen Notlagen. Die Namensgeberin der
Stiftung, Cornelia Nix, war seit 1995 in der Abteilung
Frauenförderung beim Zentrum Arbeit und Umwelt Gießen (ZAUG)
tätig und unterstützte Hunderte von Frauen beim Ein- und
Wiedereinstieg ins Berufsleben. Nach ihrem frühen Tod im Jahre
2004 wurde die Stiftung von ihrer Familie, Freunden und
Arbeitskollegen gegründet.


Dr. Sofia Ott, Leiterin des Zentrums für interkulturelle Bildung und
Begegnung (ZIBB) und Preisträgerin des vergangenen Jahres,
berichtete, dass mit dem Preisgeld zwei Projekte im ZIBB gefördert
würden: „Starke Mädchen“ zielt darauf ab, das Selbstbewusstsein
der Jugendlichen zu unterstützen; außerdem erstellten
Jugendliche Filme über ihre Situation und ihre Probleme. „Die
Nachfrage nach Projekten für Jugendliche im Alter zwischen zwölf
und 14 Jahren wächst ständig“, betonte Ott. Der Zauberer
„Tomani“ verzauberte im Anschluss das Publikum mit kleinen, aber
feinen Taschenspielertricks.

 

 

 

 

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